Was gestern geschah

 

04./05.04.2020

Wie angekündigt ("Was gestern geschah" vom 02.04.2020) stand der Frisörtermin bei den Schafen auf dem Terminplan. Aufgrund einer guten Empfehlung haben unsere Schäfchen heute ihre "Verjüngungskur" bei einem sehr behutsamen Schafscherer wahrnehmen können. Es wurde nicht nur eine Menge dicker Wolle heruntergeholt, sondern anschließend "Fußpflege" betrieben mit Klauen kürzen und verschneiden. Alles verlief zügig und problemlos. Unsere Schafe sehen wieder richtig schick und sauber geschoren aus. Jetzt muss es nur noch etwas wärmer werden und dann können sie endlich wieder auf die Sommerweide.

 

03.04.2020

Die zauberhafte Hündin Sommer ist heute in einem schicken Haus im Villenviertel von Radebeul eingezogen. Gar nicht ängstlich, sondern mit einem lächeln in den Augen, stieg sie aus dem Auto und erkundete vorsichtig aber neugierig die Wohnung. Allerdings kam sie immer wieder zu uns, um sich zu versichern, dass wir auch noch da sind und sie nicht allein ist. Wir freuen uns, dass Sommer solch eine liebevolle Familie gefunden hat, der sie künftig auch täglich ein lächeln ins Gesicht zaubern kann.

Und auch Catea konnte in ihr neues Zuhause umziehen. Dort zeigte sie gleich, was in ihr steckt und erkundete den Biomülleimer ausgiebig. Ohje, da kam sie mit ein paar Nudeln im Schnütchen an uns vorbei gewackelt. Die hübsche Catea wird ihre neue Familie wohl noch zur Ordnung erziehen. ;-) Für Catea freuen wir uns besonders: 6 Jahre Smeura und über ein halbes Jahr bei uns wartete die aufgeweckte Hündin, bis sie endlich eine nette Familie von sich überzeugen konnte. Wir drücken die Daumen, für ein langes und harmonisches miteinander.

 

02.04.2020

Die liebe Daggi hatte einen Nachkontrolltermin beim Tierarzt. Das Ödem im Gesicht und Halsbereich ist sehr gut abgeschwollen. Sie reagiert jetzt auch nicht mehr schmerzhaft. Alles in allem ein kurzer und erfreulicher Besuch in der Klinik.

Wir nutzten unsere freie Kapazität und mähten unsere Schafweide. In der bevorstehenden warmen Jahreszeit sollten die lieben Wolltiere viel saftiges Gras vorfinden und so mähten wir die alten Halme einmal sauber ab und brachten das alte Grün auf unseren Komposthaufen. Jetzt fehlt nur noch der Besuch des Schafscherers und dann geht es ab ins Grüne für die 6 Schäflein.

 

01.04.2020

Heute stand wieder einmal Tierarztvisite auf dem Programm. Die Blasenentzündung von Kater Bubble war endlich vollständig abgeklungen - juhu! Die wuschelige Hündin Wilda wurde geimpft. Bedauerlicherweise hat sie sich zwei Backenzähne abgebrochen und muss in den kommenden Tagen zur Zahnsanierung. Die große Hundeomi Buggy bekam noch einmal Blut abgenommen, um den Schilddrüsenwert zu kontrollieren. Sie war wirklich tapfer. Im Zuge dessen, wurde die Therapie ihrer zu trockenen Augen noch einmal umgestellt in der Hoffnung, einen besseren Zustand zu erreichen. Nächster Patient war die liebe Kalona. Die gründliche Lahmheitsuntersuchung brachte keinen konkreten Hinweis auf die Ursache. Wir beschlossen, dass es das Beste wäre, Kalona erst einmal zu schonen und ihr einen Ruheplatz zu geben. Leider hatte sich Kalonas Hautbild auch wieder verschlechtert. Die Zeichen sprechen für eine Futtermittelallergie, sodass sie nun auf eine Spezialdiät umgestellt wird. Bleibt zu hoffen, dass es sich zu Kalonas Gunsten entwickelt. Sie ist so ein herzensguter Hund.

 

31.03.2020

Unser Projekt "Sanierung A-Raum" können wir trotz gegebener Umstände weiterhin zügig realisieren. Unser lieber Herr Kuwan ist nun eifrig dabei, den Wänden und der Decke einen frischen Anstrich zu verpassen. Bald erstrahlt der Raum im neuen Glanz. Wir sind sehr froh darüber, dass dank Ihrer eifrigen Spenden dieses dringende Vorhaben ermöglicht wurde.

In unseren Unterstellmöglichkeiten haben wir inzwischen ein wenig aufgeräumt. Allerlei Tierbedarf, den wir geschenkt bekommen und gesammelt haben, häufte sich an. Ursprünglich wollten wir die Artikel auf Märkten anbieten, müssen allerdings davon ausgehen, dass diese vermutlich derzeitig abgesagt werden. Spontan kamen wir auf die Idee, die kleinen "Schätze" nicht  verstauben zu lassen. In Kürze werden wir Ihnen daher unseren kleinen Fundus auf unserer Homepage vorstellen. Alle gezeigten Gegenstände würden wir gegen eine kleine Spende an Interessierte abgeben. Wir informieren Sie selbstverständlich, sobald wir unseren Plan erfolgreich umgesetzt haben.

 

30.03.2020

Um unsere Ulla, die schwarze Seniorhündin mit der hübschen weißen Schnauze, etwas mehr in den Mittelpunkt zu rücken, haben wir sie in unser Hofrudel integriert. Die ca. 10jährige liebe Hündin ist bescheiden und drängt sich nicht in den Vordergrund. Unsere Idee kam bei Ulla gut an: sie wirkt einfach zufrieden. Gemeinsam mit den anderen Senioren kann sie nun die Besucher direkt am Tor empfangen, ruht gemütlich in ihrem Körbchen zwischen all den anderen älteren Hunden, holt sich gelegentlich Streicheleinheiten ab und vor allem hat sie unter "ihresgleichen" mehr Motivation, sich zu bewegen. Drücken wir die Daumen, dass die sympathische Ulla nun die Aufmerksamkeit bekommt, die ihr zuteil werden sollte. Die Hündin ist einfach bezaubernd mit ihrer sanften und ausgeglichenen Art.

 

28./29.03.2020

Ein weiterer Bewohner unseres großen Katzenhauses durfte heute sein Körbchen gegen Familienanschluss mit bequemer Couch tauschen. Mit Ronja traf das Glück - sehr zu unserer Freude - wieder eine der scheueren Samtpfoten. Sie darf in aller Ruhe in einem Zimmer bleiben und selbst entscheiden, wann sie für  "ihre" neuen Menschen bereit ist. Frauchen setzt sich einfach dazu, macht Handarbeiten und redet währenddessen mit Ronja, stets darauf bedacht, keine hastigen Bewegungen zu tun. Wir bekamen schon stolz die Rückmeldung, dass sich Ronja bereits am zweiten Tag zeigte. Zwar huschte die Katze, als sie sich "ertappt" fühlte, durchs Zimmer, doch später lag sie entspannt der Länge nach auf der Couch und ließ ein wenig Nähe zu. Der Erfolg bestätigt, für die schwarz-weiße Schönheit genau den richtigen Platz gefunden zu haben. Ein großes Dankeschön an Ronjas neue Familie.

 

27.03.2020

Heute hatten wir einen Termin beim Tierarzt. Kalona lahmte seit einigen Tagen ab und an, ohne das wir eine Ursache dafür feststellen konnten. Es benötigte also einen Spezialisten, um dem humpeln auf den Grund zu gehen. Doch Kalona sollte nicht allein im Tierheimauto platz nehmen. Dazu gesellte sich noch Daggi, die uns am morgen mit einer völlig geschwollenem Gesicht entgegen kam. Das Ohr und auch der Hals waren ebenso dick, und es tat ihr sichtlich weh. Wir machten uns große Sorgen und kündigten Daggi als Patienten in der Tierklinik an. Als Kalona zur Untersuchung an der Reihe war, zeigte sie sehr sichtlich nervös und wurde ganz steif. Auch der Lauftest war unerfolgreich, weil sie vor Aufregung wohl vergessen hat, dass ihr Vorderbein manchmal weh tut. Sie bekam vorerst Schmerzmittel und soll kommende Woche noch einmal vorstellig werden. Daggi war wie immer sehr lieb und tapfer beim Tierarzt, freute sich über alle Menschen die sie traf und ließ die Untersuchung über sich ergehen. Auch sie bekam einige Medikamente, die ihr hoffentlich helfen und einen Nachkontrolltermin in der nächsten Woche.

 

26.03.2020

Aufregung im Hunderudel. Am Vormittag kam der  ersehnte Heizungsinstallateur ins Tierheim. Im Zuge der Sanierung unseres A-Raums, wurde bereits vor einigen Wochen der alte, in die Jahre gekommene, Heizkörper durch den Installateur entfernt, sodass unser Hausmeister die Wand durchgängig mit Fliesen bestücken konnte. Durch die aktuelle Situation verzögerte sich nun die Lieferung und der Anbau des neuen Heizkörpers. Doch endlich war Material und Handwerker vor Ort und es konnte losgehen. Auch der Heizkörper in unserer alten Futterküche wurde gewechselt, weil er es bitter nötig hatte. Rost hatte ihm Übel zugesetzt und über die Jahre hatte wohl mehr als ein Hund, die Heizung als erweitertes Fensterbrett genutzt und so seine Spuren hinterlassen. Eine wirklich sinnvolle und gelungene Investition, wie wir befinden.

 

25.03.2020

Unsere erfolgreichen Vermittlungen gehen trotz aktueller Ausnahmesituation weiter, was uns sehr freut. Heutiger Glückspilz ist Katze Antalya. Die Besitzer waren extra für die schüchterne Schönheit bei uns, weil ihre jetzige Katze bereits ähnlich vom Verhalten her ist. Antalyas und Marios Weg führte sie in ein kleines verschlafenes Örtchen bei Tharandt. Aller (Neu-)Anfang ist schwer, das bewies auch Antalya. Die ganze Zeit über war sie still und verschüchtert in ihrer Transportbox und wollte dort auch nicht mehr hinaus. Muss sie auch erst, wenn sie sich aus freien Stücken dafür entscheidet. Denn wie gesagt, hat die Familie Ahnung und brachte uns in weiser Voraussicht Tage vorher eine eigene Transportbox samt weicher Decke zum Eingewöhnen vorbei. Wie vorhergesehen, war dies die beste Entscheidung. So mussten wir Antalya nicht „überreden“, aus unserer Box heraus zu kommen, es war ja ihre Box. Die Samtpfote hat nun in dem Neubauhäuschen mit großen Fenstern ein eigenes Zimmer bekommen, in dessen Tür ein Gitter eingebaut war. So können sich die vorhandene Katze und Antalya langsam einander beschnuppern. Wir sind immer wieder überwältigt, wie viele Gedanken und Mühen sich manche Besitzer schon im Vorfeld machen, um individuell auf die Bedürfnisse und Eigenheiten der jeweiligen Tiere einzugehen. Für die Aufnahme von Antalya danken wir der neuen Familie von ganzem Herzen und wissen deren Geduld, Fürsorge und großes Einfühlungsvermögen wirklich sehr zu schätzen.

 

24.03.2020

Am heutigen Tag war wieder alles „für die Katz“, natürlich nicht im sprichwörtlichen Sinne. Denn erfolglos war es zum Glück nicht. Gegen Mittag nahmen Bubble und Trixie beim Tierarzt ihre nötigen Kontrolltermine wahr. Bubbles Struvitkristalle sind schon kleiner geworden und er bekam erneut ein Langzeitmedikament gespritzt. Bei Katzenomi Trixie wurde „nur“ zur Überprüfung eine Blutprobe entnommen. Dann durften die beiden Senioren schon wieder mit zurück ins Tierheim.

Am späten Nachmittag fuhr dann das Katzenpaar Lucky und Balu im Tierheimauto mit. Ihr Ziel war Dresden, wo die neuen Dosenöffner schon sehnsüchtig auf die beiden warteten. Während der Fahrt waren die zwei Brüder stille Begleiter, im neuen Zuhause hat sie dann endgültig die Situation überwältigt und sie taten: nichts... Die Transportbox bot ihnen erst einmal Schutz. Obwohl wirklich alles in dieser modernen neugebauten Wohnung zum Dösen und Spielen einlud. Es sah so aus, als würden dort schon immer Katzen wohnen, so liebevoll war alles für die beiden eingerichtet. Erst nach einigem Zögern schlichen sie sich aus der Transportbox und huschten in die obere Etage. Beide suchten zunächst einen sicheren Unterschlupf. Während Balu unter einem Schrank versteckt das Geschehene bis zu unserem Abschied verarbeiten musste, taute Lucky nach einiger Zeit auf und wurde neugierig, was die Menschen da unten im Wohnzimmer "trieben". Es dauerte gar nicht lange, schon schmuste Lucky mit einem der Kinder auf dem Bett. Wir sind uns sicher, dass Balu schnell seinem Bruder folgt. Macht's gut, ihr zwei kinderlieben Schmusetiger, und diesmal hoffentlich für immer! Es wird Euch bei Eurer lieben neuen Familie gewiss an nichts fehlen.

 

23.03.2020

Die Dresdner Neustadt hat nun einen vierbeinigen Anwohner mehr. Die Hündin Greta war die Auserwählte, wie sich bereits bei den mehrmaligen Besuchen ihrer neuen Familie hier im Tierheim bestätigte. Als die Reise los ging, war die Hübsche sehr aufgeregt, musste ins Auto gehoben werden und winselte während der Fahrt ein wenig vor sich hin. Im neuen Zuhause angekommen, war der „Spuk“ für sie noch nicht vorbei. Die fremde Gegend, der gruselige Hausflur, all das ließ Greta erst einmal stocken. Für sie war ja alles unbekannt. Den Treppenabsatz hinauf musste Mario sie tragen. In der Wohnung wandelte sich dann ihre ganze Aufregung um in Freude. Mario war abgeschrieben. Es zählte nur noch Herrchen. Im Tierheim kündigte sich das innige Verhältnis zwischen neuer Familie und Greta bereits an. Die Sympathie bestand gleich vom ersten Moment an auf beiden Seiten. Selbst wir waren überrascht von der Hündin. Unsere Erfahrung lehrte uns, dass Greta nicht gleich freudestrahlend auf unbekannte Menschen zu rannte. Sie zeigte Unsicherheit und sogar das Laufen an der Leine verlief eher schlecht. Sie warf sich immer auf den Rücken und ließ sich nicht zum Rausgehen bewegen. Bis eines Tages „Ihre“ Menschen ins Tierheim fanden und der Funke sowohl bei den Interessenten als auch bei Greta sofort übersprang. Gleich beim ersten Kennenlernen ist Greta problemlos spazieren gewesen, einfach umwerfend. Deshalb an dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass sich selbst bei schüchternen Tieren ein (bzw. mehrere) Besuch(e) lohnen, um zu sehen, wie Mensch und Tier harmonisieren.

 

21./22.03.2020

Nachdem alle seine Geschwisterchen vermittelt waren, setzten wir das sonst einsame Katerchen Pepper in das kleine Katzenhaus zu Lucky, Balu und Semolina. Der Kleine genießt es sehr, dort zu sein und hat alle Narrenfreiheiten. Er kann ausgelassen toben, mit den anderen aus demselben Futternapf fressen, auf Balu herumklettern, alles kein Problem. Ebenfalls in ein Katzenhaus umziehen durfte die rote Katze Minke.  Ihre Quarantänezeit ist nun überstanden (siehe „Was gestern geschah“ vom 19.03.2020). Minke kam mit der räumlichen Veränderung und der neuen kätzischen Gesellschaft gut klar. Da sie Freigängerin ist, durfte sie ins große Katzenhaus, wo sie viel Platz hat und sich, wenn sie mag, auch in die Sonne legen kann.

 

20.03.2020

Die beiden Katzenmädels Sugar und Vanillia konnten erfreulicherweise gemeinsam in ihr neues Zuhause umziehen. Die kurze Fahrt nahmen uns die beiden dreifarbigen Mädels zum Glück nicht übel. Ihre Erkundungstour starteten die zwei von der Katzentoilette aus im Badezimmer. Wie zu erwarten stapfte Sugar voran, getreu dem Motto: "Hallo Welt! Hier komme ich!", schnappte sich ein kleines Spielmäuslein und turnte damit durch die großzügige Wohnung. Vanillia sondierte erst einmal die Lage und machte es sich auf der Personenwaage im Bad gemütlich. Zu ihrem neuen Domizil gehörte unter anderem ein gigantischer deckenhoher Kratzbaum und eine riesige Dachterrasse, die mit einer Sonderanfertigung komplett katzensicher gemacht wurde. Wir freuen uns natürlich sehr, für die beiden zauberhaften jungen Miezen.

 

19.03.2020

Und wieder war Tierarztvisite im Tierheim. Unser Weg führte als erstes in unser großes Katzenhaus. Erneut wurde der Urin von dem Seniorenkater Bubble untersucht mit dem Ergebnis, dass sich die Entzündung bereits gebessert hat, aber die Behandlung noch weitergehen muss. Im Anschluss bekam die schildpattfarbene Mieze Antalya einen Chip implantiert. Ihre neuen Besitzer legen großen Wert darauf und wir unterstützen natürlich gern bei diesem Vorhaben. Außerdem bekam die rote Katze Minke ihre zweite Impfung und kann in den kommenden Tagen ihre Quarantänebox verlassen. Danach schauten wir uns noch den Therapiefortschritt von Kalona an. Endlich scheint es Wirkung gezeigt zu haben, die Haut ist nicht mehr gerötet, die Pusteln verschwunden. Doch auch bei ihr werden wir bis zum vollständigen Abklingen der Symptome mit der Behandlung fortfahren. Die Waschtherapie bei dem hübschen Mandel scheint ebenfalls zu helfen. Juhu! Im Anschluss schauten wir uns noch eine kleine Verletzung am Brustkorb bei der zarten Hündin Steffi an. Sie muss nun erst einmal Tabletten nehmen und einen kleidsamen Body tragen, um zu verhindern, dass sie an dem Löchlein leckt oder kratzt. 

 

18.03.2020

Und noch eine wundervolle Vermittlung ist uns geglückt. Diesmal mit an Bord war der charmante Kater Knoppers, der wie ein junger Gott in seiner Transportbox thronte und einfach die Aussicht genoss. In der neuen Wohnung stapfte der hübsche Typ gleich los, erkundete angstfrei die komplette Küche und das Wohnzimmer. Beim Anblick ihres Artgenossen, fing die bereits ansässige Katze Luna, mächtig an zu schlottern und zog sich erst einmal zurück. Nachdem wir nun den vertraglichen Teil erledigt hatten, hatte sich Luna etwas beruhigt und einen sicheren Aussichtsposten bezogen, von wo aus sie Knoppers mit eingeklappten Pfötchen beobachtete. Für Knoppers ist das DIE Chance, nachdem er aus einer völlig verwahrlosten Wohnung befreit und zu uns gebracht wurde. Endlich bekommt er die Zuwendung und Liebe, die er verdient und benötigt.

 

17.03.2020

Ebenso wie Curry und Chilli, hat die hübsche Mieze Frieda nun ihr eigenes Domizil bezogen. Während der Fahrt erklang Friedas zarte Stimme unablässig, da sie nicht besonders zufrieden mit ihrem Aufenthalt in der Transportbox war. In dem kleinen Örtchen nahe Kamenz angekommen, wurden wir schon vor dem Haus herzlich empfangen und konnten als erstes eine komplette Begehung des sehr gepflegten und geschmackvoll eingerichteten Haus machen. Drei vollkommen ausgebaute Etagen stehen Frieda nun als neues Revier zur Verfügung. Nach dem viel zu frühen Ableben ihres Mannes, war das Haus reichlich zu groß für die ältere Dame und so wünschte sie sich nette Gesellschaft. Frieda erkundete von der Katzentoilette aus zuerst die untere Etage ehe sie wie magisch ins Obergeschoss gezogen wurde. Wir mussten sehr lachen, als Frieda ihren Kopf durch das Geländer steckte und einen prüfenden Blick riskierte, ob wir noch da sind. Wirklich sehr niedlich. Trotz ihrer positiven Aufregung über den Einzug von Frieda, nahm die ältere Dame jeden Tipp und jeden Ratschlag von uns dankend an. Gewiss wird sie Frieda die Zeit lassen, die sie braucht, um sich einzugewöhnen. Dann wird es sicher nicht mehr lang dauern, bis die beiden gemeinsam auf dem Sofa sitzen und die Anwesenheit des anderen genießen. Wir freuen uns wirklich sehr für die gute Frieda, die nun nach ihrer Mutter Sieglinde, auch endlich ein liebevolles Zuhause gefunden hat.

 

16.03.2020

Diesmal durften wir einem Doppelpack Lebewohl sagen. Die jungen getigerten Gewürz- Katerchen Chilli und Curry erobern von nun an ein Haus mit mehreren Etagen und leisten deren Bewohnern muntere Gesellschaft. Nur 5 Minuten dauerte die Fahrt ins neue Zuhause, für Chilli trotzdem eine ungewohnte Situation, die für den propperen Kater nur versteckt unter der Decke zu ertragen war. Auch im neuen Heim angekommen, verließ ihn der Mut. Zwei Tatzen aus der Transportbox gesetzt, und schwupps, wieder zurück hinein unter die Decke. Mutiger und neugieriger war der zierlichere Curry. Er erkundete die Wohnung schleichend und rief dabei immer seinen Bruder. Chilli gab schließlich nach und gemeinsam blickten sich die Geschwister, anfangs fast mit ihren Bäuchlein auf dem Boden schleifend, vorsichtig um. Was für ein Anblick, als die beiden dann den riesigen Kratzbaum stürmten, bis dieser leicht wackelte. Sofort beschloss „Herrchen“, diesen an der Wand zu befestigen, obwohl er laut Beschreibung auch von alleine stehend halten sollte. Sicher ist sicher, vor allem weil der Kratzbaum der Energie von zwei jungen Rackern standhalten muss. Chilli nutzte die entdeckte Liegemulde anschließend zum Dösen und Eindrücke verarbeiten, während Curry aufs Fensterbrett sprang, die komischen vorbeihuschenden Schatten (der Autos) durch die Scheibe beäugte, von da aus spontan die Couch bezwang und sich schnurrend an den jungen Mann schmiegte. Nach und nach lernen die beiden alle Räume und Familienmitglieder kennen, schließlich sollen sie sich nicht gleich von den vielen neuen Eindrücken wie erschlagen fühlen. Wir bedanken uns recht herzlich für die Aufnahme der beiden Jungspunde und wünschen eine glückliche erlebnisreiche Zukunft. Gemeinsam werden alle sicher viel Spiel, Spaß und gute Laune haben.

14./15.03.2020
Heute drehen sich die Neuigkeiten um unsere zwei schwarzen Seniorkatzen. Wie bereits am 11.03.2020 angekündigt, durfte die Katzenomi Trixie nun zu uns ins Büro umsiedeln. Sie hat die räumliche Veränderung sehr gut verkraftet, maunzt nicht mehr so oft und hat schon – vom Sonnenschein angelockt – einen kurzen Spaziergang in dem gesicherten Büroauslauf unternommen. Es ist einfach herrlich, zu sehen, dass sie sich hier besser entfalten kann. Wir hoffen sehr, dass es zu einer schnelleren Genesung beiträgt. Wie immer geben wir unser Bestes. Auch der zweite Sorgenfall, Kater Bubble, befindet sich langsam auf dem Weg der Besserung. Wegen seiner Blasenbeschwerden wurde er zur Nachkontrolle zum Tierarzt gebeten. Erfreulicherweise schlagen die Medikamente an, der Opi hat wieder an Gewicht zugelegt und eine Harnprobe sollte die Untersuchung komplettieren. Doch der Kater machte uns einen kleinen Strich durch die Rechnung, da er keinen Urin absetzen mochte. Also hieß es, Bubble wieder in unserem Katzenhaus in seine vertraute Umgebung zu platzieren und ihn bei der kommenden Tierarztrunde erneut vorstellig werden zu lassen. Wir haben dann hoffentlich mehr Glück.

13.03.2020

Das dieser Tag noch kommt, haben wir nicht zu träumen gewagt: Bürokater und Sorgenfell Bob durfte in sein neues Zuhause ziehen! Drei mal tägliche Tabletten geben, seine magere Statur und sein verfilztes Fell schreckte die Familie aus dem Nachbarort nicht ab, Bob in ihr Herz zu schließen und an ihm ein gutes Werk zu tun. Obwohl die Fahrt kurz war, strengte ihn der Ortswechsel doch an. Nach kurzer Inspektion der Katzentoilette legte er sich, wie es sehr typisch für Bob ist, in ein Regal und verschnaufte erst einmal. Wir ließen ihm seinen Freiraum und wurden belohnt. Schon kurze Zeit später gesellte er sich zu der munteren Runde in der Küche und schaute sich flüchtig in seinem neuen Domizil um. Wir sind von Herzen froh, dass Bob auf der Zielgeraden seines Lebens noch einmal in den Genuss einer eigenen Familie kommt, umsorgt und geliebt wird. Danke!

 

12.03.2020

Katzenomi Lumpi, welche bei uns seit 13 Tagen in Pension war (siehe "Was gestern geschah" vom 29.02.), durfte heute zurück zu ihrer Menschenomi :-)

Das war eine Freude, es flossen gleich Tränen. Am vorigen Tag war es noch ziemlich fraglich, ob Lumpi überhaupt wieder in den Alterswohnsitz darf oder ob sie generell an uns zurück gegeben wird. Ihr Frauchen war aus dem Krankenhaus entlassen wurden und nur mal fix um die Ecke gegangen, um was einzukaufen. Auf diesem Weg brach sie erneut zusammen, alle waren in großer Sorge. Es stellte sich aber heraus, dass Frau B. nur zu wenig getrunken hatte, dadurch machte der Kreislauf schlapp. Als sie hörte, dass Lumpi womöglich nicht zu ihr zurück darf, rappelte sich Frau B. auf und kämpfte für ihre Katze. Nun sind die Beiden wieder vereint. Wir drücken alle verfügbaren Daumen, dass solch eine Situation nicht wieder eintritt. Wenn doch, werden wir selbstverständlich für Lumpi und ihr Frauchen da sein.

 

11.03.2020

Die Wanderung der Kröten und Frösche hat begonnen. Am Morgen waren die ersten fünf Amphibien in den Eimern und wurden von uns über die Straße zum Teich getragen. Wenn das milde Wetter in den nächsten Tagen anhält, werden bestimmt ganz viele dieser Tierchen den sicheren Transportweg in Anspruch nehmen. Wir haben also  keinesfalls zu früh den Schutzzaun errichtet. Im Gegenteil - bestes Timing :)

Katze Trixi durften wir wieder aus der Tierklinik abholen. Ihre Werte sind stabil, sie frisst und hängt nicht mehr so durch. Dennoch ist ihr Anblick irgendwie bedauernswert. Wenn unser lieber Bob ins neue Zuhause gezogen ist, werden wir die Trixi-Oma ins Büro holen. Vielleicht tut ihr das gut, wenn sie so nah bei den Menschen ist.

 

10.03.2020

 Gegen Mittag bewegte sich unser Tierheimauto wieder einmal Richtung Tierarzt. Mit an Bord waren Hündin Kalona, sowie die Katzen Bubble, Sugar und Vanillia. Bei Kalona stand eine Nachkontrolle an, ihre Hautprobleme sind leider unverändert, so dass sie erst einmal medikamentös behandelt wird. Als nächstes wurde der Senior Bubble in Augenschein genommen. Von ihm musste eine Urinprobe untersucht werden (siehe „was gestern geschah“ vom 05.03.2020) Diese ergab leider massenweise Blasensteine. Auch er bekommt nun seine Mittelchen dagegen und durfte gleich wieder mit zurück ins Tierheim. Nur die beiden Katzenkinder Sugar und Vanillia blieben vorerst dort. Bei den hübschen Schwestern stand der wichtige Kastrationstermin auf dem Plan. Bereits am späten Nachmittag hatten die Zwei diesen Eingriff gut überstanden und durften im Tierheim wieder zu ihren Geschwistern. Wir sind stolz auf unsere tapferen Patienten, die den Arztbesuch bravourös meisterten.

 

09.03.2020

Ein ganz ungewöhnlicher und herzzerreißender Notruf ereilte uns per Mail. Uns fehlen fast die Worte, dies wiederzugeben. Eine Frau bat uns um Erlösung ihrer alten Katze. Ein uns nicht genannter Tierschutzverein hätte ihr zugesichert, sie dürfe ihrer alten Miez das Gnadenbrot geben, bis diese nicht mehr frisst und trinkt. Am Freitag hätte das Tierchen (mittlerweile 19 Jahre!) nun das letzte mal ihre Runden gedreht und gefressen. Sonntag spät am Abend, als unser Büro nicht mehr besetzt war, schrieb die Frau uns die Email mit der verstörenden Nachricht, dass die Katze im Keller liege und wir sie bitte erlösen mögen. Die Frau wäre psychisch nicht in der Lage dazu. Solch einen Fall hatten wir in unserer gesamten Zeit, die das Tierheim existiert, noch nie! Auf der einen Seite für uns völlig unfassbar und mehr als bemitleidenswert, dieses arme Geschöpf, auf der anderen Seite hat sich die Frau immerhin an uns gewandt und die Katze nicht ihrem Schicksal überlassen. Am Montag fuhren wir also hin. Die Katze, deren Namen wir nicht einmal kennen, lag im Keller auf einer Decke und war schon in einer Art Dämmerungszustand. Näheres möchten wir an dieser Stelle nicht preisgeben. Sarah hüllte sie schön weich ein und nahm die Katze behutsam eingekuschelt auf ihren Schoß und ab ging die Fahrt gemeinsam mit Frau Kroll zum Tierarzt. Dort wurde „Miez“ erlöst. Anschließend übergaben wir sie der Tierbestattung zur Kremierung, damit ihr ein würdevoller Fortgang von dieser Welt zuteil werden konnte.

 

07./08.03.2020

Pünktlich um 10 Uhr begannen wir bei strömendem Regen am Samstag mit dem Aufbau des Krötenschutzzaunes. Unserem Aufruf auf der Homepage waren 8 Tierfreunde gefolgt, so dass wir diesmal wirklich ausreichend Helfer hatten. Wie angenehm! Nach einer Stunde hörte es auf zu regnen, nur ein heftiger kalter Wind machte uns die Arbeit weiterhin nicht besonders angenehm. Dennoch kamen wir gut voran, es lief wunderbar Hand in Hand. Nach knapp drei Stunden stand der Schutzzaun, der in den kommenden Wochen dafür sorgen wird, dass die Krötenwanderung zum und vom Hofeteich möglichst ohne Todesopfer vonstatten geht. Wir bedanken auf diesem Weg nochmals bei Allen, die beim Aufbau so tatkräftig geholfen haben.

 

06.03.2020

Die Sanierung unseres A-Raums geht stetig voran. Nachdem der alte Bodenbelag entfernt wurde, die Löcher verspachtelt und eine Wand komplett mit Rigipsplatte ausgekleidet wurde, konnte mittlerweile auch der Fußboden komplett neu gefliest werden. Unser Hausmeister Herr Kuwan leistet wirklich großartige Arbeit, sodass er jetzt bald mit den Wandfließen beginnen kann. Auch die Installation eines neuen Heizkörpers ist bereits geplant. Bis zur Fertigstellung und dem Einzug der Meerschweinchen, wird wohl noch einige Zeit vergehen, aber wir freuen uns wirklich unglaublich darüber, dieses Projekt zur Verbesserung des Tierheims verwirklichen zu können.

 

05.03.2020

Tierarztrunde im Heim. Kandidaten für eine Impfung waren diesmal die Katzen Kordula und Waldtraut vom Schwedenstein, sowie die Seniorin Trixi. Bei ihr äußerste die Tierärztin aber Bedenken. Trixi machte einen schlappen Eindruck und wurde erneut stationär aufgenommen. Auch ein Hund bekam den wichtigen Pieks, an der Reihe war diesmal die große Bedelia. Nachdem diese Dinge erledigt waren, wurden noch verschieden weitere Tiere in Augenschein genommen. So unter anderem der alte Kater Bubble, welcher schmerzhaft auf Druck auf die Blase reagiert. Bei ihm müssen wir nun Urinproben sammeln, welche zur Untersuchung ins Labor geschickt werden. Die Hunde Kalona und Mandel zeigen etwas Hautausschlag, bei Mandel macht auch das schüttere Fell Sorge. Für Beide wurde ein Therapieplan entworfen. Nach reichlich zwei Stunden war die Tierarztrunde für diese Woche erledigt und wir wieder stolz auf unsere tapferen, sanften Vierbeiner.

 

04.03.2020

Mit dem Wunsch nach einem Gefährten fürs Leben kam Herr B. in unser Tierheim. Nach mehreren Besuchen war klar, es sollte Bella sein. Die wuschelige Hündin hatte es ihm mit ihrem ruhigen, gesetzten Charakter angetan, wie er uns gestand. Bella ihrerseits war auch ziemlich hin und weg von ihrem neuen Zweibeinigen Kumpel. Zumindest erkannten wir sie kaum wieder. Und so wagten wir es, die Hündin nach Dresden zu vermitteln. Die Fahrt war für Bella ziemlich anstrengend, all die neuen Eindrücke überrumpelten sie etwas. Als wir in der Wohnung ankamen, ist sie dann schnurstracks in ihr neu gebautes Bettchen eingestiegen. Wahrscheinlich hat sie erst einmal einiges zu verarbeiten. Wir hoffen innig, dass diese Freundschaft lange halten wird.

 

03.03.2020

Heute dürfen wir wieder von einer erfreulichen Vermittlung berichten. Die Meerschweinchen Struppel und Locke haben ihrem Tierheimaufenthalt ade gesagt. Bei einer jungen Familie in einem großen Haus werden die zwei in einem selbstgebauten weiträumigen Gehege zukünftig liebevoll umsorgt. Der Umzug hat die beiden ganz schön überfordert. Erst trauten sie sich nicht aus der Box heraus und schienen von den Eindrücken wie erschlagen, nach einer Ruhepause entschieden sie sich, durch einen extra für sie aufgetürmten Berg aus Stroh im nächstgelegenen Häuschen zu verschwinden. Locke voran und Struppel trippelte schnell hinterher. Es war sehr amüsant, zum Abschied zeigten sie uns nur noch Hinterteil und Nase. Wir bedanken uns herzlich für die Aufnahme und wünschen allen ein langes, zufriedenes Miteinander.

 

02.03.2020

Erneut fuhren wir mit Katze Semolina zum Tierarzt. Es war soweit - die Fäden an den Öhrchen konnten raus. Da es sich um zahlreiche winzige Knoten handelte, war eine Kurznarkose fest eingeplant. Aber nein, Semolina, die Tapferkeitskönigin hielt ganz still und ließ diese schwierige Prozedur brav über sich ergehen. Da war selbst Dr.Dziwok baff. Nun muss der lästige Halskragen zur Vorsicht noch zwei Tage drauf bleiben, ehe die liebe Miez auch davon befreit werden kann. 

 

29.02./01.03.2020

Zwei Senioren standen im Mittelpunkt. Zum einen die alte Hündin Baba, welche wir im Februar 2017, also vor 3 Jahren nach Berlin vermittelt haben. Damals war die gute Baba zehn Jahre alt, war aus der Smeura zu uns gekommen und wirklich eine superliebe große Wuscheloma. Nun erhielten wir Post von ihr mit zuckersüßen Fotos. Baba geht es noch immer gut, sie macht tolle Spaziergänge im Wald und ist sehr wachsam. Aber natürlich liebt die Hündin auch die Gemütlichkeit des Wohnzimmers. Wir freuen uns unbeschreiblich über dieses Glück für Baba und ihre Familie.

Katzenseniorin Lumpi dagegen bangt etwas um ihre Besitzerin. Frau B. auch schon ziemlich betagt, musste leider ins Krankenhaus. Die Tochter ist täglich zu Lumpi gefahren, um sie zu versorgen, kann dies aber nicht auf längere Sicht durchhalten. Also haben wir Lumpi übergangsweise in Pension genommen und hoffen sehr, dass es mit ihrem Frauchen rasch aufwärts geht. 

 

28.02.2020

Auch an diesem Tag ging wieder eine Fahrt zum Tierarzt. Bei der letzten Tierarztrunde war der Veterinärin beim Impfen des Katers Knoppers aufgefallen, dass dieser einen ganz "bösen" Eckzahn hat, welcher unbedingt entfernt gehört. Und genau das war nun dran. Es bleib aber nicht bei dem einen Zahn, denn bei genauer Betrachtung unter Narkose fiel auf, dass auch der Eckzahn auf der Gegenseite betroffen ist. Also 2x Ziehen bitte. Knoppers steckte den kleinen Eingriff gut weg. Wenn man sich vor Augen führt, aus welch katastrophalen Verhältnissen der Kater gerettet wurde, kann man sich über seine ansonsten gute Gesundheit wirklich freuen. Viel zu lange musste der bildhübsche Kerl zwischen Müll und Dreck in einer Messiwohnung verbringen. Was es da zu fressen gab, mag man sich gar nicht vorstellen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass Knoppers in naher Zukunft für all das entschädigt wird und ein tolles Zuhause findet.

 

27.02.2020

Das Warten hat sich gelohnt - die Kater Rambo und Mautzi durften gestern ihr neues Revier in Beschlag nehmen und haben dort alles, was das Katerherz begehrt! Ein ganzes Haus, dazu liebevolle Menschen mit jeder Menge Verständnis und Freude an Katzen. Und eine ruhige, grüne Umgebung als letztes Haus an einer Bergstraße. Da dürfte einem glücklichen Leben eigentlich nichts im Wege stehen. Während Rambo das offenbar sofort erkannte und sich an die Untersuchung des Hauses machte, war Mautzi etwas verhalten und vorsichtig. Allerdings "unterhielten" sich die Brüder immerzu und wenn Rambo rief, kam Mautzi sogleich an. Einfach nur herrlich, dass Beide weiterhin zusammen sein dürfen. Heute bekamen wir schon eine Mail, in der Frau K. schreibt, wie interessiert die Kater sind und wie gern sie aufs Sofa zum kuscheln kommen. Diese menschliche Nähe haben Rambo und Mautzi hier im Tierheim so sehr vermisst. Wir bedanken uns herzlich für diese Adoption und wünschen alles Gute.

 

26.02.2020

Uns erreichte ein Anruf aus dem Nachbarort von einem jungen Mann. Seine Mutter hatte vor 8 Jahren eine Katze aus unserer Obhut übernommen. Leider war in der Zwischenzeit der Vater des Anrufers verstorben und Katze Kordula änderte ihr Verhalten grundlegend. Sie kratze die Mutter, des Anrufers, sodass diese es schon mit der Angst zu tun bekam. Dazu kam das Problem, dass seine Mutter nun gesundheitlich eingeschränkt ist. Wir kamen überein, dass es wohl das beste für Kordula wäre, wenn wir ein neues, passenderes Zuhause für sie suchen. Heute wurde die braun getigerte Mieze nun zurück ins Tierheim gebracht. Man kann sich vorstellen, dass ihr das überhaupt nicht gefiel. Arme Kordula.

 

25.02.2020

Unsere neue Hundetruppe hatte sich mittlerweile ganz gut eingelebt und so durften sie heute aus dem Quarantänegehege in ein Rudel umziehen. Nach anfänglicher Zurückhaltung, brach die pure Lebensfreude in den Hunden aus. Kalona, Tora, Tino, Mandel und Steffi flitzten durch das große Gehege. Es war eine wahre Freude das zu sehen. Schon ganz außer Puste steckten sie sich immer wieder gegenseitig an und nutzten die komplette Größe des Auslaufs voll aus. Der ein oder andere Purzelbaum, durch einen unbedachten Schritt, bracht uns zum lachen. Greta fand dieses wilde umher Gerenne der "Neuen" gar nicht lustig, hat aber schnell eingesehen, dass es keinen Sinn macht, sie aufzuhalten. Marry Ann war zwar auch sehr interessiert an den Fremden, zog sich dann aber auch wieder zurück. Am Nachmittag entdeckten die Jungspunde dann, wie viel Spaß es macht, gemeinsam Löcher zu buddeln. Da flog die Erde im hohen Bogen durch das Gehege. Was für ein Schauspiel.

 

24.02.2020

12 Uhr sollten wir bei Dr.Dziwok sein, damit er Semolinas Öhrchen nochmals kontrollieren kann. Wir nahmen auf diese Fahrt gleich den Kater-Opa Bubble mit, um ihm Blut für ein geriatrisches Profil abnehmen zu lassen. Bei einem 17 jährigen empfiehlt es sich, die Arbeit der Organe anzuschauen. Vielleicht benötigt Bubble ja Medikamente und wir wissen nichts davon. Im Auto war es ein "schönes" Katzenkonzert, welches sich auf der Rückfahrt noch verstärkte. Da stimmte dann noch Trixi ein, die genesen war und mit zurück ins Tierheim durfte. Mit Semolinas Öhrchen war Dr.Dziwok übrigens sehr zufrieden. Am 2.3. werden die Fäden gezogen, wenn die Heilung weiter so gut voran geht.

Ebenfalls am Mittag war das Veterinäramt bei uns zu Gast. In Augenschein genommen wurden die neuen rumänischen Hunde, deren Chips und Papiere. Außerdem schaute sich Frau Dr.Pally die Hündin Buggy an, welche ja durch das Vet.amt zu uns gebracht wurde. Von Buggys Entwicklung war die Tierärztin sehr positiv überrascht und machte gleich eine Reihe Fotos für ihre Vorgesetzten.

 

22./23.02.2020

Zweieinhalb Wochen nach ihrer Ohren-OP durften wir nun Hündin Daggi zurück ins Tierheim holen. Die Naht ist vollständig abgeheilt und sieht sehr gut aus. Daggi benötigt keine Medikamente mehr. Jetzt muss nur noch das Fell an der rasierten Stelle nachwachsen. Aber Daggi ist auch so schon voller Lebenfreude. Sie war total überschwänglich, als sie mit uns die Praxis verließ, hopste von selbst ins Auto und benahm sich vorbildlich auf der Heimfahrt. Im Tierheim angekommen, rannte sie gleich übers Gelände und beschnüffelte jeden Winkel nach Neuigkeiten. Alle Mitarbeiter wurden abgeschleckt - es war Freude pur. Wir sagen an dieser Stelle herzlichen Dank an die vier Spender, die zu den enormen Kosten dieser so wichtigen Operation einen Teil beigesteuert haben. Neue Fotos von Daggi kommen demnächst auf ihre Seite. Dann fehlt ihr zum ganz großen Glück nur noch eine Familie, die sie adoptiert.

 

21.02.2020

Am frühen Nachmittag fuhr der große Wagen der Tierhilfe Hoffnung vor, mit unseren neuen sechs Hündchen an Bord. Der ausgesprochen nette Fahrer half beim entladen der Transportboxen und im Handumdrehen waren alle Hunde im Gehege untergebracht. Freundlich begrüßten sie sich gegenseitig, stillten ihren Durst an den bereitgestellten Wasserschüssel und vertraten sich die Beine. Der liebe Jarmann überschüttet auch gleich jeden Zweibeiner den er finden konnte mit seiner Zuneigung. Was für ein Herzensbrecher. Die schwarz-weiße Steffi war viel kleiner, als wir sie uns anhand der Fotos vorgestellt haben. Zaghaft nahm sie ersten Kontakt auf zog sich aber bei dem ganzen Gewusel eher zurück - was für ein zartes Pflänzchen. Tino und Tora zeigten auch gleich was in ihnen steckt und flitzten durch den Auslauf. Wir haben den Eindruck, dass die beiden Geschwister sind. Der hübsche Mandel war völlig überrollt von all den Fremden und den neuen Eindrücken, und wollte erst einmal gar nichts mit uns zu tun haben. Und dann war da noch die hübsche Kalona, die neugierig ihr neues Terrain erkundete. 

 

20.02.2020

Nach einer Nacht in der Tierklinik konnten wir Semolina wieder zu uns holen. Die morgendliche Visite hatte ihr Okay gegeben, da Semolina in entsprechender Verfassung war und die Nähte gut aussahen. Darüber waren wir sehr erleichtert. Hier im Büro war die Katze sogleich voller Lebensfreunde  und das trotz Halskragen. Sie hatte mächtig Appetit, schritt neugierig jeden Winkel ab, hopste auf den Schreibtisch und machte es sich in der Ablage bequem. Fotos davon finden Sie unter "Neues". Auch zeigt sich Semolina seither zunehmend verschmust, ja sogar verspielt. Es scheint, als hätten ihr die Krusten an den Ohren doch zugesetzt, sie wirkt wie befreit. Dr. Dziwok hat kosmetisch wieder Großes bei der OP geleistet. Er hat die Ohren so verschnitten, dass sie dennoch spitz und fast "normal" aussehen. Einfach klasse. Nun bleibt zu hoffen, dass diese böse Sache vollkommen ausgemerzt ist und nicht wieder kommt.

 

19.02.2020

Wieder stand "Tierarzt" im Kalender. Diesmal hatte Katze Semolina einen OP-Termin. Der Armen bleibt scheinbar nichts erspart. Nach dem schlimmen Bruch ihrer Kastrationsnaht und dem anschließenden Fast-Kollaps hatte sich Semolina nun richtig gut berappelt. Allerdings fiel der Tierärztin bei der ersten Impfung auf, dass die Ohrränder der Katze nicht gut aussahen. Wir hatten es auch schon bemerkt und nichts Gutes geahnt. Verdacht auf Plattenepitelkarzinom. Ein ganz aggressiver Tumor, wie ihn auch unsere gute Gerda hatte. Nun sollte sich Semolina erstmal körperlich richtig stabilisieren, um Widerstandskraft zu haben für die unausweichliche Operation. Nun war es soweit und Dr.Dziwok entfernte die Ränder der Ohren bis zu dem Gewebe, welches nicht befallen ist. Semolina hat die OP gut überstanden, blieb aber noch eine Nacht zur Überwachung in der Klinik. Sie war übrigens nicht die einzige Patientin an Bord. Unsere Katzenoma Trixi musste auch mitfahren. Sie hat seit Tagen keinen Appetit, nimmt außer mal einem winzigen Leckerli nichts zu sich. Das bedeutet Alarm. Wir gaben Trixi stationär zur Abklärung ihres Problems und hoffen, dass es harmlos ist.

 

18.02.2020

Etwas mehr als einen Monat waren die Kater Pepe und Pepper im Tierheim, ehe wir sie heute in ein gutes Zuhause vermitteln konnten. Diese kurze Wartezeit war sicher der Tatsache geschuldet, dass die Katze nicht nur super hübsch, sondern auch sehr zutraulich waren. Nach der kurzen Fahrt nach Kamenz stiefelten die beiden ganz selbstbewusst durch die ganze Wohnung. Während Pepper sich erst einmal am bereitgestellten Futter das Bäuchlein vollschlug, war Pepe mit der Erkundung des Wohnbereichs beschäftigt. Hoch interessant fand er die komplette Küchenzeile. Wer weiß nach welchem leckeren Essen es dort noch gerochen hat!? Schon beim Besuch der Familie im Tierheim, hatte sich die Tochter unsterblich in Pepe verliebt. Er ist aber auch ein einzigartiger Charmeur. Wir freuen uns sehr, dass die beiden auch weiterhin zusammenbleiben können und so ein tolles Zuhause gefunden haben.

 

17.02.2020

Das erste von drei kleinen "Angsthäschen" haben wir vermitteln dürfen. Cortana hatte sich ins Herz einer geduldigen Familie geschlichen und fuhr gestern mit Mario in ihren neuen Wirkungskreis. Heute Mittag erhielten wir folgende Mail :

Hallo zusammen

viele Grüße von Cortana. Es läuft super. Sie bleibt immer in unserer Nähe und wenn es raus in den Garten geht, läuft sie schwanzwedelnd um uns herum. Fressen ist überhaupt kein Problem, der Napf ist in 2 Minuten leer.

Gestern Nachmittag/Abend hatte sie sich nicht gelöst, zumindest haben wir nichts mitbekommen. Da dachten wir schon es wird eine „böse“ Überraschung am Morgen geben. Aber, alles gut. Heute gab es dann auch das kleine und große Geschäft vor unseren Augen (Draußen). :-)

Hundekissen und Hundedecke sind erstmal noch uninteressant, Lieblingsplatz ist die breite Treppe nach oben. Klar, da hat man den besten Überblick.

Fazit: Bis jetzt läuft alles viel, viel besser als wir uns das gedacht hatten. Cortana macht uns viel Freude.

Wir melden uns wieder. Viele Grüße.

 

15./16.02.2020

"Die Nächste bitte!" - sagten wir und meinten damit Hündin Fina, die ins Tierheimauto steigen durfte, um ins neue Zuhause gefahren zu werden. Chauffeur war Josi und die Reise ging nach Radeberg. Also nicht allzu weit, Fina verhielt sich artig. Vorm Eingang des Hauses war erstmal Treff mit freudiger Begrüßung. Dann hieß es, in die 4. Etage nach oben zu steigen. Dazu ließ sich Fina mit nichts überreden, also musste Herrchen sie tragen. Mittlerweile haben wir schon eine tolle Mail mit herrlichen Fotos bekommen. Darin steht auch, dass Fina die Treppen mittlerweile meistert und ihre Leute auch überzeugt hat, dass sie aufs Sofa darf. Das war erst nicht so geplant, aber wer kann solch lieben Hundeaugen widerstehen? Alles klappt gut mit Fina, schreiben ihre neuen "Eltern". Spaziergänge machen Freude, schlafen und fressen funktioniert. Prima, so und noch besser soll es weitergehen. Wir wünschen eine frohe Zukunft.

 

14.02.2020

Ganz im Sinne des Valentinstags fand heute die hübsche Allium ein neues Zuhause in der ihr ganz viel Liebe garantiert ist. Nach der kurzen Fahrt nach Dresden ging auch endlich die Transportbox auf und Alliums hopste erleichtert heraus. Wie selbstverständlich lief Allium mit uns gemeinsam die Treppen zur Wohnung hinauf und überraschte uns damit sehr positiv. Freundlich wurde die wuschelige Hündin von ihrem neuen Hundekumpel Opa Merlin an der Tür empfangen. Dieser holte sich dann bei seinem Frauchen ein Leckerlie ab und ging wieder seiner Wege. Die eigentlich so selbstbewusste Mieze nahm beim Anblick von Allium erst einmal die Beine in die Hand und verkrümelte sich ins Schlafzimmer. Davon nahm Allium nicht wirklich Notiz da sie zu sehr damit beschäftigt war alles unter die Lupe zu nehmen und zu beschnuppern. Alles in allem war die wuschelige Allium viel entspannter als wir es vermutet hätten. Von so einer gelungenen Vermittlung kann jeder Tierfreund nur Träumen. Wir sind wirklich sehr gerührt und danken Familie B.-L. von ganzem Herzen.

 

13.02.2020

Ein weitere Hund winkte uns zu, stieg in die Box im Tierheimauto und fuhr mit Josi in Richtung neues Leben. Der Auserwählte heißt Jarold, benahm sich vorzüglich während der Fahrt und wollte am Zielort irgendwie gar nicht aussteigen. Als er sein neues Frauchen erblickte, welches aus dem Haus kam, war die Freude dann doch groß und Jarold hüpfte ihr entgegen. Alle zusammen drehten eine Runde im Garten, dann ging es ins Haus. Das war dem hübschen Rüden erst einmal suspekt, aber ein paar Leckerli wirkten Wunder. Einmal drinnen entdeckte Jarold die große Terrassentür und wähnte dort gleich den Ausgang. Er lief los und wurde upps - etwas unsanft an der Scheibe gebremst. Die Lektion merkt er sich bestimmt. War aber nicht schlimm, Jarold ging gleich wieder zur Tagesordnung über. Als Josi sich verabschiedete, gingen der Rüde und sein Frauchen gleich mit raus auf einen ersten Spaziergang. Das war eine wunderbare Ablenkung. Josi fuhr mit einem wirklich guten Gefühl zurück ins Tierheim.

 

12.02.2020

Ein ganz großer Tag für unseren guten alten Luca. Endlich darf er wieder Teil einer Familie sein und all die Annehmlichkeiten dieses Leben genießen. Das tat er direkt nach der Ankunft schon in vollen Zügen. Luca spielte gleich mit den Kindern im Garten und brachte das geworfene Spielzeug mit Freude zurück. Im Haus entdeckte der Senior in seinem liebevoll zurechtgemachten Körbchen drei Plüschtiere, die er sogleich ableckte. Luca liebt Kuscheltiere, daher bekam er auch diese Auswahl zur Begrüßung. Als Josi ihm klar machte, dass das jetzt "seine" sind, schnappte er sich einen Teddy und trug ihn voller Stolz umher. Wir sind unbeschreiblich erfreut über diesen wunderbaren Platz für Luca, den er mit einer ebenso lackschwarzen Hündin teilt. Es fehlt also an nichts zu seinem Glück, welches hoffentlich noch lange anhält. Unser Dank gilt Familie K. in Rodewitz für diese gute Tat.

 

Auch lackschwarz, aber sehr unglücklich ist der Kater Bubble, der im Alter von 16 Jahren gestern ins Tierheim umziehen musste. Sein Herrchen ist nach langwieriger Krankheit traurigerweise nicht mehr in der Lage, sich ausreichend um Bubble zu kümmern. Dieser quittiert das schon mit Protestpinkeln. Wir holten den Kater in seinem Zuhaue ab und es brach uns fast das Herz. Bubble hatte einen erstklassigen Platz, ein gemütliches Haus mitten in der Natur. Bestes Futter, jede Menge Liebe. So wie man es jeder Katze wünscht. Seinem Herrchen kamen die Tränen beim Abschied, aber ihm fällt jeder Schritt schwer, er kann Bubble nicht mehr gerecht werden. Das ist wirklich tragisch - für Beide.

 

11.02.2020

Direkt aus der Katzenquarantäne in sein neues Zuhause durfte Kater Karli umziehen. Als wüsste der Kuschelkater das etwas tolles bevorsteht marschierte er neugierig und selbstbewusst in die Transportbox. Und als die Box in seinem neuen Revier wieder aufging, marschierte er ebenso selbstbewusst wieder hinaus. Seine Katzentoilette nahm er sofort an, ehe ihm der Geruch von schmackhaftem Katzenfutter in die Nase stieg. Es war sehr lustig anzusehen, weil er das Näpfchen nicht lokalisieren konnte, da es auf dem Fensterbrett stand. Am Ende hat es aber doch noch geklappt. Die bereits vorhandene Mieze schnupperte nur kurz an der Transportbox und zog sich dann wieder in die erste Etage zurück. Wir freuen uns sehr, dass Karlis Aufenthalt im Tierheim mehr einem Kurzurlaub glich.

 

10.02.2020

Als erstes die wichtige Nachricht, dass uns das Sturmtief "Sabine" nichts anhaben konnte. Im Tierheim sind zum Glück keine Schäden zu beklagen.

Aber einen Neuzugang hatten wir. Eine komplett rot-getigerte weibliche Katze, was es ja wirklich selten gibt. Minke, wie die Hübsche heißt, lief genau jener Frau zu, die sie vor Jahren hat kastrieren lassen, als sie noch herrenlos und wild war. Im Hebst tauchte die ca. 10 jährige Minke plötzlich dort auf und hatte großen Hunger. Sie bekam Futter und ein Plätzchen im Schuppen eingerichtet. Mit der Zeit pirschte sie sich immer weiter zu den Wohnräumen ran, bis sie eines Tages im Schlafzimmer saß. Dort wollte Minke am liebsten bleiben und zwar allein. Die beiden anderen Katzen sollten, ihrer Meinung nach, gefälligst verschwinden. Und so verhielt sie sich auch, was Frau R. nicht weiter dulden konnte. Deswegen brachte sie Minke zu uns. Wir hoffen, dass sie noch etwas zugänglicher wird, dann findet sich gewiss ein neues Zuhause als Prinzessin für sie.

 

08./09.02.2020

Am Sonntag machte ich einen Krankenbesuch bei Daggi. Die Hündin weilt weiterhin in der Klinik von Dr.Dziwok, da der Heilungsprozess etwas verlangsamt verläuft. Daggi freute sich sehr über mich und wedelte unentwegt mit dem Schwanz. Man musste fast aufpassen, dass sie sich diesen nicht noch am Schreibtisch des Sprechzimmer aufschlägt und damit noch eine Baustelle mehr hat. Rein optisch sah Daggi einfach großartig aus. Lediglich die rasierte Fläche von Kopf bis Hals deutete auf die durchgeführte Operation hin. Wenn man das Ohr hochklappte, sah man die Naht und ein paar noch nicht verheilte Stellen. Das ist vorallem bedingt durch das Schlappohr und dessen schlimme Vernarbung aus alten Zeiten, als es ein Blutohr war. Der "Löffel" macht Daggi eben schon viele Jahre zu schaffen. Nun wird sie hoffentlich Ruhe haben. Weder Schmerz noch ständige Behandlungen sollen ihr Wohlbefinden trüben. Als ich mich von Daggi verabschiedete, zog sich eine Schwester gleich die Jacke über, um mit der Hündin eine Runde zu gehen. Darüber freute sie sich natürlich und war gleich wunderbar abgelenkt. Morgen zeigen wir Ihnen unter "Neues" einige Bilder von Daggi.

 

07.02.2020

Auch an den Tagen, wenn kein Tierarzt und keine Vermittlung im Terminkalender erscheint, haben wir alle Hände voll zu tun. In gewohnter Manier haben wir unseren Heuboden mit dem gelieferten Heuballen befüllt. Solange unsere Schafe ihr Winterquartier in der Scheune bewohnen, möchten sie rund um die Uhr eine volle Raufe vorfinden. Da unsere Vorräte sich dem Ende neigten, bestellten wir Nachschub für die Schäfchen. Außerdem war der Schornsteinfeger angekündigt, der zügig und gründlich seine Arbeit verrichtete. Und auch zwei Waschmaschinenmonteure begutachteten das Gerät, welches uns im täglichen Einsatz dienlich ist. Es gibt dort nun ein paar Dinge, die repariert werden müssen. Zwischen diesen Terminen haben wir noch die Futterspenden aus dem Kaufland abgeholt und entsprechend sortiert. Sie sehen: langweilig wird es nie im Tierheim.

 

06.02.2020

Ganze dreieinhalb Jahre wartet Jamie in unserem Tierheim schon auf passende Menschen. Eine lange Zeit, die nicht spurlos an ihr vorüber ging. Vor allem nicht an Jamies Beißerchen. Aus diesem Grund hatte die Gute heute einen Termin zur Zahnsteinentfernung. Nach nicht mal einer Stunde erhielten wir den Anruf, dass Jamie alles gut überstanden hat und abgeholt werden darf. Ein bisschen wackelig war die schlanke Hündin mit dem hübschen Gesicht dann doch noch, als wir vorfuhren. Wir unterstützten sie also nach Kräften, um wieder ins Auto zu kommen. Doch bereits zwei Stunden später war Jamie ganz "die alte" und stromerte durchs Tierheim. Mit ihrem neuen, strahlendem Lächeln muss es doch endlich mit einem neuen Zuhause klappen!

 

05.02.2020

OP-Tag für Hündin Daggi. Dieses geplagte Wesen wird seit einem viertel Jahr permanent mit Ohrmedi behandelt, teils mehrmals am Tag. Leider ist trotz all der Mühe kein wirklich befriedigender Zustand, vorallem das linken Ohres ,erreicht worden. Bevor Daggi sich endgültig von den Menschen abwendet, weil ihr Vertrauen in diese Spezies dahin ist, riet uns die Tierärztin zur Entnahme des Innenohres (siehe auch Wgg vom 22.01.). Diese OP hat Dr.Dziwok schon mehrfach bei Hunden von uns durchgeführt, das Ergebnis war stets brillant. Auf dem betroffenen Ohr hören die Hunde kaum noch, es ist geplagt von Schmerz, Entzündung, Eiter. Daher entsteht für den Hund kein negativer Aspekt, wenn das Innenohr entnommen wird. Er kann eigentlich nur gewinnen, zumal sich an seiner Optik nichts verändert. Die OP verlief gut, Daggi ging es am Abend schon wieder prima. Sie bleibt dennoch ein paar Tage in der Klinik, um eine engmaschige Nachsorge zu garantieren. Wir hoffen innigst, dass die liebe, tapfere Hündin nun ein sorgenfreies Leben führen kann und endlich ein Zuhause findet. Die Kosten für die Herstellung von Daggis Lebensqualität werden sich auf über 1000 Euro belaufen. Vielleicht gibt es ja Tierfreunde, die einen Teil dazu beisteuern. Wir sind optimistisch und bedanken uns schon an dieser Stelle sehr herzlich.

 

04.02.2020

Die turnusmäßige Tierarztvisite startete diesmal in unserer Katzenquarantäne. Kater Karli wurde gründlich untersucht und erhielt dann die zweite Grundimmunisierungsimpfung. Die erst kürzlich aufgenommene Mieze Waldtraut wurde auch noch einmal untersucht, die letzten Fäden der Operation entfernt. Da Waldtraut einen ausgesprochen guten Eindruck auf die Tierärztin machte, wurde sie ebenfalls geimpft. Körperlich fit und bereit für die zweite Impfung war auch Semolina. Im Anschluss waren wir bei Hündin Fina. Trotz mehrerer Anläufe war es uns nicht gelungen die enganliegenden Wolfskrallen zu kürzen. Da musste ein Profi ran. Nur einen Augenblick später hatte Fina es auch schon überstanden. Nun drückt die lange Kralle nicht mehr. Tirionas Ohr wurde einer Nachkontrolle unterzogen mit dem Ergebnis, dass es nicht weiter behandelt werden muss. Wir sind alle sehr glücklich über Tirionas Entwicklung, ihr Fell ist einfach wunderbar nachgewachsen und sie sieht nicht mehr so mager aus. Und auch Buggy erholt sich viel besser als erwartet. Sie benötigt ebenfalls keine Ohrentropfen mehr. Die Hornhaut in den Augen klarte etwas auf, sodass man sogar eine Pupille erkennen konnte. Dennoch wird sie auch weiterhin mit Augensalbe und -tropfen behandelt. Buggy ist so lieb und tapfer, es ist eine wahre Freude.

 

03.02.2020

Unser Hausmeister nahm ein nächstes Projekt in Angriff - die Sanierung des A-Raumes. Das ist jenes Zimmer, welches neben dem Büro liegt, unsere Meerschweinchen beherbergt und auch immer Sonderplatz für eine bedürftige Katze ist. Bob, der diese Rolle derzeit einnimmt, zog ins Büro zu Semolina um. Die Meerlis haben derweil in der Katzenquarantäne ihr Ausweichquartier. Nachdem auch das Mobiliar in die Garage geschafft war, wurde zunächst der morsche Holzfußboden rausgerissen. Er wird durch Dämmstoffschüttung und Estrichplatten ersetzt.In den nächsten Tagen wird Herr Kuwan außerdem den losen Putz von den Wänden hacken, sowie eine Holzwand mit Trockenbau verstärken. Elektroleitungen werden neu verlegt, dann wird der Raum noch gefliest. Mit dieser Sanierung wird ein dringendes Vorhaben endlich umgesetzt. Unser Dank geht an Herrn S. und seine Firma, die für dieses Projekt bereits 1000 Euro spendete. Über weitere Unterstützung würden wir uns sehr freuen. Fotos vom A-Raum werden wir Ihnen in den nächsten Tagen präsentieren.

 

01./02.02.2020

Zwei Patienten von der Tierarztrunde vom 22.01. standen erneut im Mittelpunkt. Hündin Daggi war in der Tierarztpraxis von Dr.Dziwok zu einer letzten Begutachtung und Besprechung bezüglich ihres chronischen Ohrproblems. Aufgrund der Tatsache, dass die arme Hündin nun schon ein viertel Jahr lang täglivch Behandlungen an ihren Ohren ertragen muss, die leider keine wirkliche heilung brachten und Daggi langsam die Freude an der gegenwart der Menschen abhanden kommt, haben wir gemeinsam entschieden, dass ihr Innenohr entnommen wird. Mit dieser OP haben wir bereits mehrmals sehr gute Erfahrungen gemacht, daher sind wir auch bei Daggi absolut optimistisch. Als Termin wurde der 04.02. festgesetzt.

Tierärztlich in Augenschein genommen wurde auch unsere "Dicke", also Buggy.  Ihr rechtes Ohr sieht nach wie vor schlimm aus. Ihre Augen sind durch die Behandlung mit den hochwertigen, individuell abgestimmten Salben sehr viel besser geworden. Sie sind offen und suppen kaum noch. An der schwarzen, geschädigten Hornhaut können wir nichts mehr ändern, aber gewiss ist der Zustand der Augen für Buggy schon um Welten angenehmer. Die Augentropfen müssen wir nun nur noch drei mal täglich geben. Buggys Blutbild hatte eine Schilddrüsenunterfunktion ergeben, so dass wir mit  Medikamentengabe begannen. Ihr Übergewicht wird auch durch die Schilddrüse bedingt sein und wir hoffen nun, dass das massive Übergewicht so langsam schwindet. Buggys hat bereits sichtlich mehr Freude an Bewegung. Wir sind ganz aus dem Häuschen, wenn sie mal ein paar Schritte "rennt". Die liebe Hündin ist mittlerweile in unserem Hofrudel integriert, was wunderbar klappt.